Die besseren Wälder

Von Martin Baltscheit
Theaterpädagogik & Regie Kirstin Cramer

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Inhalt

Ferdinand ist jung, sorglos und beliebt. Der Held der Herde. Die Zukunft ist rosig und steht weit offen. Doch Ferdinand ist ein Wolf im Schafspelz: Als einziger hat er die Flucht seiner Familie in die besseren Wälder überlebt und wurde von Schafen aufgezogen. Von seiner wahren Herkunft ahnt er nichts – bis eines Tages ein Mord geschieht und er unter Verdacht gerät … Wer ist Ferdinand?
Eine explosive Geschichte über Wurzeln und was sie bedeuten, über die Angst vor dem Fremden – vor allem in uns selbst – und nicht zuletzt übers Erwachsenwerden.
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Inszenierung

Martin Baltscheit erzählt in seiner Tierparabel eine Geschichte über das Erwachsenwerden, Vorurteile und über das Entdecken der eigenen Identität, wie auch vom Glück und Unglück des Einzelnen in einer Gesellschaft. Baltscheit lässt dabei bewusst viele Deutungsmuster zu, stellt die berührende Entwicklungsgeschichte eines Jugendlichen in den Mittelpunkt und würzt das Ganze mit viel Humor.

Dieses Theaterstück könnte nicht passender für das junge Ensemble der Naturbühne sein. Mutig und ehrlich stellt sich die Gruppe von 14- bis 26-jährigen SpielerInnen der Aufgabe eine Tierparabel in Szene zu setzen. Tierisch und menschlich zugleich soll es sein und das bringt viel Witz und Spannung in die Inszenierung. Gespielt auf der Studiobühne mit der ganz besonderen Nähe zum Publikum, wird diese Inszenierung sowohl für die Spielerinnen als auch für die Zuschauer ein besonderes Erlebnis.

Empfohlen für Menschen ab 14 Jahren.

„Ein weißer Wolf, ein schwarzes Schaf, sie können sich aussuchen, was sie sein wollen. Wer kann das schon!“